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Die Politik in Italien in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts

Datum:

16/11/2016


Die Politik in Italien in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts

19.00 Uhr

Vortrag von Prof. Wolfgang Schieder

Benito Mussolini hat nicht nur den Italienern als Erfinder des Faschismus ein unheilvolles Erbe hinterlassen. Als Politiker ist er zunächst den Weg von der äußersten Linken zur äußersten Rechten gegangen. Als ‚Duce‘ der rechtsrevolutionären Bewegung des Faschismus gelang es ihm die Unterstützung des politischen Establishments zu gewinnen und auf dieser widersprüchlichen Basis eine persönliche Diktatur aufzubauen. Diese Diktatur beruhte auf keinem ausgefeilten Programm, sondern auf einem aktionistischen Politikstil, der in ganz Europa Nachahmer finden sollte.

Faschistische Bewegungen gab es schließlich fast in ganz Europa, doch nur in Deutschland gelang es Adolf Hitler ein ähnliches Regime aufzubauen. War Mussolini für Hitler zunächst das bewunderte Vorbild, wurde er schließlich von diesem in dem sogenannten Achsenbündnis vollständig abhängig. Er konnte dadurch zwar seine Herrschaft nochmals verlängern, nachdem er in einer Parallelaktion von König Viktor Emanuel III. und faschistischer Partei am 25. Juli 1943 abgesetzt worden war. Sein Untergang und damit der Sieg der antifaschistischen Kräfte über den Faschismus wurde damit jedoch besiegelt.

Eine Veranstaltung der Freunde des Italienischen Kulturinstituts Köln e.V.

 

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Informationen

Datum: Mi 16 Nov 2016

Öffnungszeiten: Um 19:00

Eintritt : frei


Ort:

Italienisches Kulturinstitut Köln

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