Italienisch lernen
Etwa eine halbe Million Sprachschüler besuchen jedes Jahr weltweit Italienischkurse. Was bewegt sie dazu?
"... Sollte es nur Zufall sein, daß von den interessantesten Leuten, die ich kennengelernt habe, fast alle italienisch sprachen?
Fast möchte man meinen, das Italienische sei ein Luxus, eine Leidenschaft, eine Liebe. Zwecklos, wie alle schönen Dinge. Die man um ihrer selbst willen tut, und nicht, weil sie zu etwas anderem dienen. Was gibt es denn Schöneres, als etwas um seiner selbst willen zu tun? Musik hören, den Himmel bei Einbruch der Dämmerung betrachten. Gedichte lesen. Allesamt Dinge, die dir keinen Erfolg bescheren, aber den Geschmack des Lebens kosten lassen.
Ach, die Ausländer, die italienisch sprechen! Vielleicht sind sie ein wenig wie die Verhaltensforscher in der Serengeti: vom Impuls getrieben, ein wunderbares, bedrohtes Ökosystem zu retten. Sie wollen die Einhörner sehen und die Markuslöwen und die römischen Wölfinnen und Tritone und all unsere kapriziösen Chimären, bevor sie – wer weiß, was das Morgen bringt! – aus den Wörterbüchern verschwinden. Sie sind idealistische Forscher, Abenteurer und ein wenig Glücksritter, ein wenig Wohltäter und ein wenig Räuber. Gebildet, raffiniert, leidenschaftlich. Träumer. Sie verdienen Erfolg bei ihrem Abenteuer."
Margherita Giacobino, Schriftstellerin, geboren 1952
(übers. von Paola Barbon)
Welche guten Gründe es noch gibt, lesen Sie hier.
zur Kurs-Übersicht
zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen

zum herunterladen: unser aktuelles Kursprogramm als pdf
Informationen für Dozenten / Italienisch unterrichten:
Informationen zum Thema Aus- und Fortbildung für Italienisch-LehrerInnen finden Sie auf der Seite Informazioni per gli insegnanti di italiano a stranieri sowie auf der Seite Italienisch unterrichten in Deutschland.
Links
| Seitenübersicht
|
Rechtliche Hinweise |
Impressum